Freitag, 25. Mai 2018

[ #eText ] Commons - Neue Perspektiven in der Armutsbekämpfung


Im Mittelpunkt steht hierbei, gemeinsam Ressourcen zu nutzen und zu pflegen, Regeln auszuhandeln, sich die Welt anzueignen, ohne sie in Besitz zu nehmen.

Aufbauend auf den Arbeiten der Wirtschaftsnobelpreisträgerin Elinor Ostrom untersuchen die Autor_innen die Bedeutung der gemeinschaftlichen Organisation von Gemein- und Allmendegütern für gerechtere Gesellschaften, bessere Verteilung und mehr Teilhabe.
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[ #FreeBook ] Bildung in der Gesellschaft der Wiener Moderne


Eine Diplomarbeit zum Thema an der Universität Wien als "free eBook". Bitte vergessen Sie aber nicht das Urheberrecht der Autorin zu respektieren und zu beachten.

Abstract. Zu Beginn des 20. Jahrhunderts fand in Österreich ein enormer Entwicklungs- und Veränderungsprozess statt. In der Politik befand sich die Habsburgermonarchie an der Schwelle zur Demokratie. Die Industrialisierung führte zu einer Veränderung der Arbeitswelten. Die starke Urbanisierung in Wien stellte an die Stadtplanung hohe Ansprüche. Kunst und Kultur motivierten revolutionären Veränderungen. Moderne Architektur, Musik, Literatur, Malerei sowie die Psychoanalyse waren Ausdruck zeitgenössischer Strömungen und nicht Abglanz der Vergangenheit. Das Junge Wien (Loos, Schönberg, Mahler, Schiele, Kokoschka, Hofmannsthal, Schnitzler und Freud) versuchte sich unabhängig von ihrem kulturellen und familiären Wurzeln neu zu definieren. Ihre bahnbrechenden Ideen waren nicht nur von künstlerischer Qualität, sondern vielmehr vom Interesse an den Menschen und seinem Dasein geprägt. Triebstrukturen, das Seelenleben sowie Denkmuster wurden analysiert und im Zuge dessen offen über Liebe, Leidenschaft, Sexualität und Tod diskutiert.

 Setzt man sich mit der Bildung der Gesellschaft in der Wiener Moderne auseinander, so darf man die Leistungen der „Wiener Schule“ nicht außer Acht lassen. Es wäre jedoch unzureichend, Bildung auf die Intellektuellen jener Zeit zu projizieren. In meiner Diplomarbeit möchte ich interdisziplinär und gesellschaftskritisch Grundideen und Befindlichkeiten der Menschen während der Wiener Moderne darstellen. Der Schwerpunkt meiner Bildungsanalyse liegt auf der Gesellschaftsstruktur und ihren Netzwerken. Die Einbeziehung aller Schichten (Adel, Bürgertum, Arbeiter sowie Frauen) und möglichst vieler Bildungsinstitutionen (staatliche, kulturelle und disziplinäre) basiert jedoch nicht aus einem Vollständigkeitswahn heraus, sondern auf der Tatsache, dass diese interdependent agieren und somit erst zusammen ein vollständiges und erklärendes Bild der Bildungswirklichkeit der Wiener Moderne darstellen.

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Inhalt
Einleitung 5
1. Wien um 1900 11
1.1. Politik der Jahrhundertwende 11
1.1.1. Die Monarchie und der Kaiser – Ihr politisches Wirken und ihre Prägung des österreichischen Geistes 11
1.1.2. Liberalismus – Basis und Feind der Massenparteien 13
1.1.3. Die Massenparteien: Anfänge der Demokratisierung 14
1.2. Die wirtschaftliche Entwicklung  20
1.3. Demographische Zahlenspiele und dominierende Nationalitäten 26
1.3.1. Bevölkerungsentwicklung  26
1.4. Soziale Schichten 30
1.4.1. Der Adel 30
1.4.2. Das Bürgertum 33
1.4.3. Arbeiter 36
1.5. Kunst und Kultur des Fin de Siècle. 40
1.5.1. Literatur 43
1.5.2. Freud  44
1.5.3. Künstler der bildenden Kunst 45
1.5.4. Musiker 47
1.5.5. Die Architektur 48

2. Aspekte des verwendeten Bildungsbegriffes  49

3. Bildungsideen und –zielsetzungen in den einzelnen Milieus 70
3.1. Das Bürgertum 70
3.1.1. Welche Stellung hatte die Bildung im bürgerlichen Wertehorizont? 70
3.1.2. Bildung in der Familie 72
3.1.3. Bildungswege und Qualifikationslaufbahnen bürgerlicher Töchter und Söhne 88
3.2. Der Adel  95
3.2.1. Die Stellung der Bildung beim Adel und deren Wertehorizont  95
3.2.2. Bildung in der Familie 98
3.2.3. Bildungswege und Qualifikationslaufbahnen adeliger Töchter und Söhne 109
3.3. Die Arbeiter 112
3.3.1. Die Stellung der Bildung bei der Arbeiterschaft und deren Wertehorizont. 112
3.3.2. Bildung in der Familie 113
3.3.3. Schulische Laufbahn  128

4. Die Bildungsemanzipation der Frauen in der Wiener Moderne.134
4.1. Bildungssituation der Frauen vor der Wiener Moderne und deren Wandel.134
4.2. Die Frauenbewegung und ihre Bildungsziele  136
4.3. Bedeutende Frauen der Frauenbewegung und ihr Verdienst für die Bildung138
4.4. Die höhere Bildung der Frauen140
4.5. Die akademische Bildung der Frauen – die Errungenschaft der Frauenbewegung 144

5. Kapitel: Bildungsinstitutionen und ihre Lehrinhalte und –ziele 147
5.1. Staatliche Bildungsinstitutionen  147
5.1.1. Bürgerschulen 149
5.1.2. Gymnasien und Realschulen 150
5.1.3. Universitäten  155
5.2. Kulturelle Bildungsinstitutionen 160
5.2.1. Das Kaffeehaus 160
5.2.2. Das Theater  162
5.3. Ideologische Bildungsinstitutionen  167
5.3.1. Das Militär  167
5.3.2. Die Kirche 171

6. Resümee  177
7. Bibliographie  183
Curriculum Vitae 189
Abstract 191

[ #MusikNoten ] Tiroler Volkslied-Archiv: Über 200 "Alpbacher" Lieder online


Lieder der handschriftlichen Sammlung Koch-Wallner (1935-1937) online und zum Download.

Mit der Veröffentlichung dieser Sammlung im Internet möchte das Tiroler Volksliedwerk erstmals ein spezielles Service bieten: Einer der ganz besonderen handschriftlichen Schätze aus dem Archiv steht hiermit für jedermann und jederzeit zur Verfügung und zwar nicht nur zur Ansicht sondern auch zum kostenlosen Download.

Entstehung.  Die Lieder der Sammlung Koch-Wallner wurden bei der Bauernfamilie Moser ("Großmoser") im Alpbachtal zwischen dem 8. Dezember 1935 und dem 28. März 1937 an 25 Abenden aufgezeichnet. Die beiden Feldforscher fertigten dabei von über 200 Liedern und Stücken in besonders sorgfältiger Art und Weise (meist mit Text und Melodie) Niederschriften an und fügten diesen sowohl ein alphabetisches als auch ein chronologisches Register an. Der gesamte Bestand wurde zu Beginn der 1960-er Jahre dem Tiroler Volksliedarchiv übergeben und unter der Signatur III/1 mit folgendem Vermerk eingetragen: "Hauptschullehrer Adalbert Koch, Hall, und Schulrat Norbert Wallner, Kitzbühel: 218 Liedaufzeichnungen vom Großmoser in Alpbach, m.M. (22.12.1961)".

Kommerzialisierung. Das Liedgut der Familie Moser bezeichnet Koch als "recht unterschiedlich": Während die jüngere Generation Tiroler Volkslieder bevorzugte, sang der Altbauer gerne Lieder aus der Rekrutenzeit, "typische österreichische Soldatenlieder". Koch bedauert im Nachhinein, diese Lieder nicht vollständig festgehalten zu haben, da er zu jener Zeit der Meinung war, sie seien ohnehin sehr bekannt und bereits dokumentiert. Weiters beschreibt er die eigentümliche Art des Jodelns, die nichts mit den "auf den heutigen Fremdenverkehr abgestimmten Zungenakrobatik-Jodlern" zu tun habe. Es "hatte etwas Gewaltiges, Urtümliches an sich", schwärmt der Sammler noch Jahrzehnte später. Der aktuellen Situation der Volksmusik im Alpbachtal der 1970-er Jahre kann er dagegen nichts mehr abgewinnen: Resigniert beklagt er abschließend die Zerstörungskraft des Fremdenverkehrs und der Medien - "die Lieder sind unecht, die Jodler gekünstelt, alles ist unwahr und nur auf Gelderwerb gezielt".

Die gesammelten Stücke. Neben den von Koch beschriebenen Liedern und Jodlern finden sich unter den 218 Nummern auch eine Reihe von Instrumentalstücken (vorwiegend Walzer und Bairische). Unter der Originalnummer 41 ist außerdem die stattliche Anzahl von 231 Schnaderhüpfel erfasst, die einzeln in das hier vorliegende Liedregister aufgenommen wurden. Acht Vierzeilerweisen (= Melodien), auf die diese Gstanzln gesungen werden können, sind ihnen vorangestellt (unter Original-Nr. 40).

Alpbachtal. Das Alpbachtal ist ein Tal in den Kitzbüheler Alpen. Es ist ein Seitental des Inntals. Im Tal befinden sich zwei Gemeinden: Reith im Alpbachtal und Alpbach. Den Talabschluss bildet das Dorf Inneralpbach. Das Alpbachtal erhält seinen Namen vom Alpbach, welcher das gesamte Tal durchfließt. Taleingang ist die Gemeinde Brixlegg. Eine Straße, welche Alpbach mit Brixlegg verbindet, führt durch das ganze Tal bis zum Dorf Inneralpbach. Nachbartäler des Alpbachtals sind das Zillertal und Wildschönau.Haupteinnahmequelle ist sowohl im Sommer als auch im Winter der Tourismus. In Alpbach findet jährliche das Europäische Forum Alpbach statt.

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[ #eText ] Wiener Moderne 1890 – 1910


[Free PDF] Die Wiener Moderne bezeichnet den Kulturbetrieb in der österreichischen Hauptstadt um die Jahrhundertwende (von etwa 1890 bis 1910). 

In den politischen und gesellschaftlichen Wirren, die schließlich den Zerfall der Donaumonarchie bewirken werden, kommt es gleichzeitig zu einer  Blütezeit in Philosophie, Malerei, Architektur, Musik und Literatur.
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Donnerstag, 17. Mai 2018

[ #eText ] Kritik der grünen Ökonomie - Impulse für eine sozial und ökologisch gerechte Zukunft


Seit der ersten UN-Konferenz zu Umwelt und Entwicklung 1992 in Rio haben sich alle wichtigen ökologischen Trends verschlechtert. Politik und Wirtschaft lassen sich bis heute bei ihren Entscheidungen kaum durch Klimawandel, Biodiversitätsverlust oder Ressourcenknappheit beeinflussen. 
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[ #eLexika ] Online: Tierlexikon für Kinder


Das grüne Buch aus Olis wilder Welt (Kinder- und Familienprogramm aus Baden-Baden: SWR Südwestrundfunk) ist mit Tiersteckbriefen reich bestückt!
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    Mittwoch, 16. Mai 2018

    [ #eLexika ] Historisches Lexikon Bayerns


    [eLexika] Das Historische Lexikon Bayerns ist ein wissenschaftliches Online-Lexikon zur bayerischen Geschichte. Es wird kontinuierlich ausgebaut.

    Das Historische Lexikon Bayerns stellt wissenschaftlich fundierte Informationen zur Geschichte Bayerns im Internet zur Verfügung. Es wendet sich an die wissenschaftliche Öffentlichkeit, aber auch an Journalisten, Heimatforscher, Geschichtswerkstätten, Lehrer und Schüler.

    Das Angebot umfasst:
    • Artikel zu Sachthemen der bayerischen Geschichte. Als Einstiegsinfo dient ein "Abstract", das die wichtigsten Informationen zusammenfasst. Daran schließt sich der Artikel an, der den Gegenstand ausführlicher darstellt. Stichworte, für die es im Internet bereits zuverlässige Informationen gibt, sind nur mit einem Abstract vertreten. Alle Artikel werden regelmäßig aktualisiert.
    • Wichtige Dokumente zur bayerischen Geschichte (Texte, Karten, Bilder, Tondokumente), Literaturempfehlungen und Quellenhinweise sowie
    • Links zu internen und externen Online-Angeboten.
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    [ #ePortal ] Österreichisches Recht seit 1780 bis heute: ALEX + RIS


    ALEX ist der digitale Lesesaal der Österreichischen Nationalbibliothek für Gesetze. Beim RIS (Rechtsinformationssystem) handelt es sich um eine Dokumentation des österreichischen Rechts. 

    ALEX. Hier kann in historischen österreichischen Rechts- und Gesetzestexten online geblättert, gelesen und gesucht werden. Um auch die Gesetze der NS-Zeit abzudecken, wurden auch das "Gesetzblatt für das Land Österreich" (GBlÖ) und das deutsche Reichsgesetzblatt (dt. RGBl.) ab 1922 digitalisiert.
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    [ #eText ] Illegale Märkte - Schwarzmarkt


    [Free eBook/PDF] Summary. Anders als legale Märkte sind illegale Märkte in der marktsoziologischen Forschung bislang kaum beachtet worden. 

    Hier knüpft das Working Paper an: Es gibt einen Überblick über die wissenschaftliche Literatur zu illegalen Märkten mit dem Ziel, ihre Erforschung voranzutreiben. Auf der Basis einer eigenen Klassifikation werden die Ergebnisse kriminologischer, soziologischer, politikwissenschaftlicher, anthropologischer, wirtschaftswissenschaftlicher und weiterer Studien zu einzelnen illegalen Märkten vorgestellt. Davon ausgehend werden ihre strukturellen, organisatorischen und prozessualen Merkmale aus einer wirtschaftssoziologischen Perspektive zusammengefasst. Der Bericht schlägt Themenbereiche für eine zukünftige Erforschung illegaler Märkte vor, deren Ergebnisse auch zum allgemeinen Verständnis von Märkten beitragen sollen.

    Herausgeber. Das Max-Planck-Institut für Gesellschaftsforschung ist eine Einrichtung der Spitzenforschung in den Sozialwissenschaften. Es betreibt anwendungsoffene Grundlagenforschung mit dem Ziel einer empirisch fundierten Theorie der sozialen und politischen Grundlagen moderner Wirtschaftsordnungen. Im Mittelpunkt steht die Untersuchung der Zusammenhänge zwischen ökonomischem, sozialem und politischem Handeln. Mit einem vornehmlich institutionellen Ansatz wird erforscht, wie Märkte und Wirtschaftsorganisationen in historisch-institutionelle, politische und kulturelle Zusammenhänge eingebettet sind, wie sie entstehen und wie sich ihre gesellschaftlichen Kontexte verändern. Das Institut schlägt eine Brücke zwischen Theorie und Politik und leistet einen Beitrag zur politischen Diskussion über zentrale Fragen moderner Gesellschaften.

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    Lohnt sich ein Download? Inhalt
    Vorwort 1
    1 Entstehung und Arten illegaler Märkte 2
    1.1 Arten illegaler Märkte 2
    1.1.1 Überblick 2
    1.1.2 Typ­I­Märkte 6
    1.1.3 Typ­II­Märkte 7
    1.1.4 Typ­III­Märkte 8
    1.1.5 Typ­IV­Märkte 9
    1.1.6 Typ­V­Märkte 10
    1.2 Entstehung und Beziehung zu legalen Märkten 12
    1.2.1 Bedingungen für die Entstehung illegaler Märkte 12
    1.2.2 Verhältnis zu legalen Märkten 14
    1.2.3 Übergänge zwischen legalen und illegalen Märkten 16
    2 Die Märkte im Einzelnen 20
    2.1 Typ­I­Märkte 20
    2.1.1 Drogen 20
    2.1.2 Sklaverei und Menschenhandel 33
    2.1.3 Kinder­, Gewalt­ und Tierpornografie 35
    2.1.4 Prostitution einschließlich Kinderprostitution 38
    2.1.5 Schleusung 43
    2.2 Typ­II­Märkte: Diebesgut 45
    2.2.1 Diebesgut im Allgemeinen 45
    2.2.2 Autohehlerei 47
    2.2.3 Kunst 49
    2.3 Typ­III­Märkte: Fälschungen 54
    2.3.1 Fälschungen im Allgemeinen 54
    2.3.2 Medikamente 57
    2.4 Typ­IV­Märkte 60
    2.4.1 Organe 60
    2.4.2 Ersatzmutterschaft 63
    2.4.3 Adoptionen 68
    2.4.4 Persönliche Daten 72
    2.5 Typ­V­Märkte 75
    2.5.1 Waffen 75
    2.5.2 Zigaretten 78
    2.5.3 Edelsteine 82
    2.5.4 Holz 86
    2.5.5 Geschützte Arten 88
    2.5.6 Glücksspiel 91
    2.5.7 Sicherheit 93
    3 Ergebnisse des Literaturüberblicks: Merkmale illegaler Märkte 96
    3.1 Auswirkungen der Illegalität auf wirtschaftliches Handeln 96
    3.1.1 Verfolgungsdruck 96
    3.1.2 Fehlende Wirksamkeit von Verträgen 98
    3.1.3 Mangelndes Vertrauen 99
    3.1.4 Mangelnde Finanzierung 100
    3.1.5 Wert des gehandelten Gutes 101
    3.2 Strukturmerkmale von illegalen Märkten 104
    3.2.1 Organisation in Netzwerkstrukturen 104
    3.2.2 Intransparenz 107
    3.2.3 Fehlende Wettbewerbsregulierung 108
    3.3 Mechanismen für wirtschaftliches Handeln auf illegalen Märkten 111
    3.3.1 Reputation 111
    3.3.2 Wiederholte Beziehungen 112
    3.3.3 Soziale Bindung 114
    3.3.4 Gewalt 115
    3.4 Auswirkungen illegaler Märkte 117
    3.4.1 Wirtschaftliche Folgen 117
    3.4.2 Gesellschaftliche Folgen 118
    3.5 Ausblick 121
    4 Anhang: Schätzungen zum Umfang verschiedener illegaler Märkte 124
    Literatur 127

    [ #eText ] Jugend Fleischatlas: Iss was?! Tiere, Fleisch & Ich


    Ein Buch für Kinder und Jugendliche

    Essen kann gut schmecken oder auch nicht. Essen kann gesund sein oder auch nicht. Es gibt also gute Gründe, nach der Zusammensetzung und der Herkunft von Lebensmitteln zu fragen. Das gilt ganz besonders für Fleisch. Immer mehr Menschen – auch Kinder und Jugendliche – wollen wissen, wie die Tiere auf ihrem Speiseplan gelebt haben, wie sie geschlachtet und gefüttert wurden.
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    Dienstag, 15. Mai 2018

    [ #FreeBook ] Lukian — Hetärengespräche und drei andere Texte


    Free eBook] Dreimal Lukian kostenlos, zweimal als E-Book in PDF-Format: "Hetärengespräche" und "Der ungelehrte Büchernarr". Als Online-Text die "Göttergespräche".  Kurt Tucholsky nannte Lukian in einem in der Weltbühne am 12. Dezember 1918 erschienenen Gedicht einen Freund, Vetter, Bruder und Kampfgenossen.

    Hetärengespräche.    Christoph Martin Wieland als Übersetzer schreibt schon zu Beginn: "Da ich in Adelungs Wörterbuch kein Wort finde, das mit dem griechischen Hetäre völlig gleichbedeutend wäre, und da das zur Not brauchbare Kurtisane ebenso wenig deutsch ist als jenes, so halte ich, alles wohl erwogen, für das schicklichste, das Wort Hetäre als ein griechisches Kunstwort zu behandeln, welches wir, um den Begriff, den die Griechen damit verbanden, von verfälschenden Nebenbegriffen rein zu erhalten, ebenso wenig zu verdeutschen suchen müssen als die Wörter Archon, Nomophylax, Mystagog, Philosoph, Theurg und hundert andere dieser Art, deren Subjekte wir entweder gar nicht haben oder die doch bei uns ganz was anders als bei ihnen sind."

    Hetäre. Immerhin hat sich Wikipedia darüber gewagt, worüber Wieland sich nicht traute: "Hetäre (Gefährtin) ist der Begriff für Frauen, die im Altertum für Geld Geschlechtsverkehr gewährten. Im Gegensatz zu Dirnen (griechisch: pórnai) galten die Hetären als gebildet und waren sozial anerkannt."

    Voyeurismus.   Die produktive Rezeption von Lukians Werk, wie sie seit der Renaissance in den europäischen Literaturen zu beobachten ist, wird mit "Lukianismus" bezeichnet. Besonderer Beliebtheit erfreuten sich dabei die "Totengespräche", bei denen Vertreter unterschiedlicher Epochen, Kulturen, Gesellschaftssysteme in der Unterwelt zusammentrafen. Frühneuzeitliche Autoren sahen hierin die Möglichkeit, jeweils aktuelle Konfliktlagen unter dem Schutz der Fiktion bzw. der zeitlichen Ferne verfremdet abzubilden und zu diskutieren. Freilich hatten nicht alle Texte gesellschaftskritische Positionen zu vermitteln, vielfach diente z.B. eine exotische Einkleidung der Dialoge einfach dazu, das Interesse an fremden Welten oder die voyeuristische Lust an historischen "Skandalgeschichten" zu befriedigen.

    Wieland muss sich dessen als auch der Sittenhüter bewusst gewesen sein, wenn er das V. Kapitel der Hetärengespräche einfach ausklammert. Im Vorwort sagt er dazu: "Lukian hatte vermutlich gute Ursachen, eine unter den vornehmen Damen seiner Zeit ziemlich im Schwange gehende Ausschweifung, zu ihrer Beschämung und zur Warnung junger Personen, durch dieses vertrauliche Gespräch einer sittsamen jungen Hetäre mit einer älteren Freundin öffentlich zur Schau auszustellen, aber bei uns finden weder diese Bewegursachen statt, noch vertragen unsere Sitten, was die Sitten seiner Zeitgenossen vertragen konnten."

    Wie zeitlos Lukian noch heute gelesen werden kann, zeigt auch der andere angebotene Download: "Der ungelehrte Büchernarr!" Hier geht eine bissige Tirade auf einen Büchersammler nieder, dessen Hauptverdienst im Sammeln liegt und nicht im Lesen. Keine auch heute so unbekannte Erscheinung.

    Lukianos von Samosata.   Lukian lebte von 120-180 im nachchristlichen Römischen Reich, war Syrer und lebte am Oberlauf des Euphrat in der Nähe von Aleppo. Er unternahm mehrere Reisen durch den Mittelmeerraum. Er geißelte die gesellschaftlichen Zustände seiner Zeit in bissigen Satiren und ist der erste Autor der europäischen Literaturgeschichte, der im modernen Sinne des Wortes als Satiriker gelten kann. Ein Großteil der ca. 70 echten von ihm erhaltenen Schriften setzt sich, teils in Traktat-, teils in Dialogform, spöttisch-kritisch mit den wichtigen philosophischen und religiösen Strömungen seiner Zeit auseinander, indem besonders das Auseinanderklaffen von Anspruch und Wirklichkeit karikiert wird.

    Einen zweiten Schwerpunkt von Lukians Schaffen bilden Schriften, die nach der Zeitgemäßheit der überkommenen Mythen fragen und zum Teil mit humoristischen Neuversionen der althergebrachten Stoffe aufwarten. In diesem Zusammenhang nimmt er nicht nur die Menschen seiner Zeit mit ihrer Eitelkeit, ihrem Geschwätz und ihrer Wichtigtuerei aufs Korn, sondern ein wesentlicher Schwerpunkt liegt auf den Göttergeschichten. Scheinbar naiv nimmt er die alten Mythen mit den ach so menschlich schwachen Göttern wörtlich und stellt Jupiters Amouren, die "Mordsgeschichten" unter den Göttern und die diversen Verwandlungs- und Verstellungsgeschichten der Götterwelt in sachlich-nüchternen Dialogen der Protagonisten dar.

    Immerhin wurden seine geistreichen Satiren über philosophische, religiöse und ganz allgemein menschliche Denkweisen seiner Zeit noch in der Neuzeit von Humanisten wie Erasmus, Reuchlin, Ulrich von Hutten, Hans Sachs und später vor allem von Christoph Martin Wieland als vorbildhaft geschätzt, und auch heute noch vermag die Buntheit seiner Themen, die bisweilen Phantastisches umfassen, das uns in dieser Form erst in den modernen Utopien wieder begegnet (Reisen zum Mond, in den Götterhimmel etc., und das alles mit Hilfe eines selbstgebauten „Flugapparats“), ebenso zu faszinieren wie der Witz seiner im übrigen nicht allzu schwer zugänglichen Sprache.

    Historik. Berühmt wurde er auch durch seine Anleitung "Wie man Geschichte schreiben müsse" - gleichsam eine erste "Historik", die bis in die Mitte des 16. Jhs. Vorbild ist und im wesentlichen zusammenfasst, was bis dahin vorgebracht worden war: Forderung der Unparteilichkeit, politischer Instinkt und Urteilskraft, Darstellungsgabe, politische etc. Erfahrung des Historiographen, die Fähigkeit, das Wesentliche im Ablauf der Geschichte zu erkennen. Die Geschichte hat ihm nur eine Aufgabe, nämlich durch die Wahrheit nützlich zu sein. Lukian gibt eine genaue Anleitung, wie eine Geschichtsdarstellung abzufassen sei.

    Christentum. Ganz entgegen seiner Wirkungsgeschichte meint das Bautz-Kirchenlexikon dass er "für die Philosophiegeschichte ... trotz seiner phil. Interessen keine besondere Bedeutung" hatte. "Seine rationalistisch-skeptische Haltung" sei "ohne tiefere moralische und religiöse Bindung". Mit dem Fehlen einer tieferen religiösen oder moralischen Bindung meint man offenbar dessen kritische Beurteilung von Ideologien, esoterischen Schwärmereien und literarischen Belanglosigkeiten. Mit der grotesken Umsetzung der Göttermythen ins Alltägliche macht sich Lukian nicht nur über die Wundergläubigkeit und Naivität seiner Mitmenschen lustig, in den Göttergestalten karikiert er auch immer die Mächtigen seiner Zeit.

    In diesem Zusammenhang empfiehlt sich auch ein kurzer im Internet lesbarer Text (der auch Belegstelle für das heute oft blind als alternativ verherrlichte "Urchristentum" gelten darf): "Über das Ende des Peregrinus. (De morte Peregrini)".

    An Lucianos.    Kurt Tucholsky nannte ihn in einem in der Weltbühne am 12. Dezember 1918 erschienenen Gedicht einen Freund, Vetter, Bruder und Kampfgenossen und er hebt als Merkmal der Wesensverwandtschaft hervor: "Und Gott sei Dank: nichts war dir heilig, du frecher Hund!"

            An Lucianos von Kurt Tucholsky
            Freund! Vetter! Bruder! Kampfgenosse!
            Zweitausend Jahre – welche Zeit!
            Du wandeltest im Fürstentrosse,
            du kanntest die Athenergosse
            und pfiffst auf alle Ehrbarkeit.
            Du strichst beschwingt, graziös und eilig
            durch euern kleinen Erdenrund –
            Und Gott sei Dank: nichts war dir heilig,
            du frecher Hund!

            Du lebst, Lucian! Was da: Kulissen!
            Wir haben zwar die Schwebebahn –
            doch auch dieselben Hurenkissen,
            dieselbe Seele, jäh zerrissen
            von Geld und Geist – du lebst, Lucian!
            Noch heut: das Pathos als Gewerbe
            verdeckt die Flecke auf dem Kleid.
            Wir brauchen dich. Und ist dein Erbe
            noch frei, wirfs in die große Zeit.

            Du warst nicht von den sanften Schreibern.
            Du zogst sie splitternackend aus
            und zeigtest flink an ihren Leibern:
            es sieht bei Göttern und bei Weibern
            noch allemal der Bürger raus.
            Weil der, Lucian, weil der sie machte.
            So schenk mir deinen Spöttermund!
            Die Flamme gib, die sturmentfachte!
            Heiß ich auch, weil ich immer lachte,
            ein frecher Hund!


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    [ #eLexika ] Wirtschaftslexikon 24


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