Freitag, 24. November 2017

[ #eText ] Im Vorfeld des Massenmordes: Germanistik und Nachbarfächer im 2. Weltkrieg.

[Free eBook] Die Germanistik sah sich schon kurz vor Kriegsausbruch nicht nur von einflussreichen Kreisen in die Rolle der neuen Mutter der Wissenschaften gedrängt. Sie hatte auch nach dem Überfall auf die Sowjetunion mehr mit den Massenmorden der SS zu tun, als allgemein bekannt war.

Im Mittelpunkt dieser Übersicht steht also ein Fach, das nur wenige Menschen in Zusammenhang mit den Menschheitsverbrechen bringen, die Deutsche in diesem Jahrhundert begingen. Andere Fächer wie die Medizin, die Chemie oder die Physik stehen den Ereignissen von Auschwitz, Mauthausen, Natzweiler Struthoff und Babi-Jar sicher näher, um nur einige der Orte unvorstellbarer Terrorakte des Zweiten Weltkriegs zu nennen. Aber auch die Germanistik und manche Nachbarfächer, die man ihr im Dritten Reich einverleiben wollte, bewegten sich zumindest 'im Vorfeld' der Massenmorde. Etliche Germanisten, Keltologen, Religions-, Medien- und Sprachwissenschaftler agierten – was selbst den heute lebenden Fachkollegen kaum bekannt ist – am Abgrund des Verbrechens, mit einem tiefen Blick in die Praxis der Menschenversuche und der Massenexekutionen der SS-Einsatzkommandos im rückwärtigen Gebiet der Ostfront.

Das Buch (mit vielen Abbildungen) zeichnet die wichtigsten Traditionslinien vom Kaiserreich bis zu diesem Tiefpunkt und seiner Spurentilgung nach der sogenannten 'Stunde Null' nach. Es ist ein informationsreiches Überblickswerk über die Fachgeschichte der ersten Hälfte des 20.Jahrhunderts.

 [ #FREIHANDbuch ]
Lohnt sich ein Download? Ein Blick auf das informationsversprechende Inhaltsverzeichnis:

Vorwort zur vierten Auflage VIII
Vorwort zur dritten Auflage IX
Vorwort zur zweiten Auflage X
 Einleitung XI

I. VORGESCHICHTE
1. Germanistik und Universität im Nationalstaat
1.1 Des Kaisers Germanisten
1.2 Des Kaisers Germanistenverband
1.3 Literatenstichworte für den Nationalsozialismus
1.4 Theater und Kultur als Mittel des politischen Kampfes
1.5 Wissenschaft in der Karikatur
2. Verfolgung und Selbstgleichschaltung 1933-1939
2.1 Feuer und Flamme für den Nationalsozialismus
2.2 Die Entlassungen 1933 und 1935
2.3 Die Nachrücker
2.4 Konjunkturritter
2.5 Schutz- und Trutzburg des deutschen Geistes? Die Universität Königsberg
2.6 Agenturen der Literaturpolitik
2.7 Germanisten im Rassenamt der SS
2.8 Leipzig: Ein Nest von Germanisten im Sicherheitsdienst
2.9. SD-Dossiers über einige Germanisten
3. Bestandsaufnahme am Vorabend des Krieges

II. DER ZWEITE WELTKRIEG
4. Der „Kriegseinsatz der Geisteswissenschaften“
4.1 Entstehung und Geschichte des „Kriegseinsatzes“
4.2 Der „Kriegseinsatz der Germanistik“
4.3 Zitate zum >Kriegseinsatz der Wissenschaften<
4.4 Nebenschauplatz: Der Kriegseinsatz der Keltologie in der Bretagne
5. Parlez-vous deutsch?
 Das Elsass und andere besetzte Gebiete im Zweiten Weltkrieg
5.1 Der Deutsche Sprachverein und die Entwelschungsmanie
5.2 Der Sonnenwendkult und die Zwangsbücherverbrennungen im Elsass
5.3 Die Germanisierung in der Karikatur
5.4 Weisgerber und das Elsass
73Zur Mainsite: http://w210.ub.uni-tuebingen.de/portal/GIFT/
6. Die ideologischen und politischen Funktionen der Dialektologie
6.1 Der >Deutsche Sprachatlas<
6.2 Anneliese Bretschneiders „Brandenburg-Berlinisches Wörterbuch“
6.3 Das >Lautdenkmal reichsdeutscher Mundarten zur Zeit Adolf Hitlers<
6.4 Bruno Schweizer
7. Das >Ahnenerbe< der SS und der„Germanische Wissenschaftseinsatz“
7.1 Entstehung und Geschichte des Ahnenerbes
7.2 Der >Germanische Wissenschaftseinsatz<
7.3 Religion und Glaube bei den Germanen

8. Sprachforschung und Menschenversuche
8.1 Die Menschenversuche im KZ Dachau
8.2 Eberhard Zwirners Unterdruckkammer-Experimente
9. Germanistik zwischen Saalschlachten und Massenmord
9.1 Saalschlachten in der Weimarer Republik
9.2 Manfred Pechau und die erste Hochschulschrift über NS-Sprache
9.3 Das Unternehmen „Sumpffieber“
9.4 Die Einsatzgruppe A in Aktion
9.5 Wolfgang Stammler - Opfer einer Erpressung?

III. DIE UNIVERSITÄT UND KEINE STUNDE NULL
10. Keine Schuld und keine Sühne?
10.1 Der erste Rektor der Tübinger Universität nach Kriegsende
10.2 Entnazifizierung oder Mitläuferfabrik?
10.3 Der 'Jungtürkenaufstand' auf dem Germanistentag
10.4 'Entnazifizierung im Selbstversuch': Tat oder Trug des Hans
Schwerte?
11. Alternative Lebenswege
11.1 Emigranten
11.2 KZ-Opfer
11.3 Auslandsgermanisten
11.4 Widerstandskämpfer

Abkürzungsverzeichnis
Quellenverzeichnis der Abbildungen
Literaturliste
Personenregister

[ #eLexika ] Österreichisches Biographisches Lexikon 1815-1950 online

Das Österreichische Biographische Lexikon 1815–1950 (ÖBL) wird seit 1945 von der Österreichischen Akademie der Wissenschaften herausgegeben.

Dieses Lexikon erfasst „bedeutende Persönlichkeiten, die auf ihrem jeweiligen Fachgebiet durch außergewöhnliche Leistungen hervorgetreten sind, im jeweiligen österreichischen Staatsverband (also auch in den ehemaligen Kronländern) geboren wurden, gelebt oder gewirkt haben und zwischen 1815 und 1950 verstorben sind“.

Online. Die Online-Edition bietet auch eine Open-access-Version. Die Premium-Version ist kostenpflichtig!

Print. Das Lexikon erscheint jeweils in einzelnen Lieferungen, wobei 5 Lieferungen (ab dem 11. Band: 4 Lieferungen) einen Band ergeben. Ein solcher umfasst 464-520 Seiten (davon je 448 Seiten Biographien) und enthält neben den Biographien ein jeweils aktualisiertes Siglen- und Abkürzungsverzeichnis, eine Liste der Autoren und ab dem 10. Band ein Namensregister (in dem auch miterwähnte Personen, wie z.B. Verwandte, wichtige Lehrer, Kontaktpersonen usw. angeführt werden). Bisher wurden 13 Bände mit insgesamt ca. 17.500 Biographien publiziert. Die 64. Lieferung ist im Juli 2013 erschienen und setzt den 14. Band fort (der die Lieferungen 63-66 umfassen wird).

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[ #eAudio ] Adalbert Stifter: Kostenloses Hörbuch: Bergkristall – (Der heilige Abend)

Symbolbild
Bergkristall – (Der heilige Abend) ist eine Erzählung von Adalbert Stifter (1845/1853).

Die Erzählung Bergkristall erschien erstmals 1845 in der Zeitschrift Die Gegenwart und trug hier noch den Titel Der heilige Abend. 1853 fand sie dann in überarbeiteter Fassung unter dem Titel Bergkrystall (dann: Bergkristall) Eingang in die Sammlung Bunte Steine. Die Erzählung soll durch ein Bild des Stifter-Freundes Friedrich Simony inspiriert worden sein, das in eine Höhle geflüchtete Kinder zeigt. Auch traf er in Hallstatt ein Kinderpaar, das beim Erdbeerensammeln von einem Unwetter überrascht worden war und unter einem Felsen Schutz gesucht hatte.


Darum geht es: Zwei Dörfer sind nur durch einen engen Pass mitten in den Bergen verbunden. In Gschaid, der ärmeren der beiden Ortschaften, lebt ein Schuster, Sebastian, der durch fleißige Arbeit zu Wohlstand kommt. Er heiratet die Färberstochter Susanna aus dem Nachbardorf Millsdorf, was deren Vater nicht gerne sieht. Susanna schenkt ihm später zwei Kinder, Konrad und Sanna. Diese beiden gehen, sobald sie ein entsprechendes Alter erreicht haben, regelmäßig über den Pass, den so genannten Hals, zu den Großeltern nach Millsdorf, um diese zu besuchen. Doch in der Weihnachtsnacht geraten sie auf dem Rückweg in einen Schneesturm, verlieren den Weg und müssen die Nacht auf dem Gletscher verbringen. Am nächsten Morgen werden sie von den Suchmannschaften lebend gefunden. Durch dieses Ereignis werden Mutter und Kinder, früher in Gschaid als Nicht-Einheimische behandelt, zu Einheimischen. Gleichzeitig findet eine Aussöhnung zwischen Sebastian und Susannas Vater statt, der sich ebenfalls an der Suche beteiligte und erstmals seit der Hochzeit seine Tochter in Gschaid besucht.

Biedermeier. Der Bergkristall ist eine Novelle die sich in die Literaturepoche der Biedermeierzeit einordnen lässt. Dennoch gilt Bergkristall als die ergreifendste Erzählung, die Stifter geschrieben hat. Er schildert einerseits die Natur, in die die Kinder hineingeraten, und andererseits die Wirkung auf sie und für die um sie bangenden und sie suchenden Erwachsenen. Der Autor verwendet religiöse Motive: Zu Weihnachten verirren sich die Kinder im Hochgebirge, und als sie lebendig und wohlbehalten zu ihren Familien zurückkehren, ist das wie eine Auferstehung zum Osterfest. Diese Erzählung, die in der heiligen Nacht spielt, vermittelt also die Vorbereitungen zum bevorstehenden Geburtstag Jesu (Weihnachten), die Todesgefahr (Karfreitag), die Rettung aus der Todesgefahr (Ostern) und die anschließende Versöhnung (Pfingsten). Die Personen der Handlung feiern nicht nur die kirchlichen Feste, sondern erfahren deren Bedeutung am eigenen Leib und Seele. Der erste Satz der Erzählung ist also als „Programm“ aufzufassen: „Unsere Kirche feiert verschiedene Feste, welche zum Herzen dringen“.

 [ #FREIHANDbuch ]

[ #Online-Bibliothek ] LibX - Webrecherche zur Bibliothek

LibX ist ein Browser PlugIn, der die Recherche im Internet mit einem direkten Zugang zur eigenen Bibliothek verknüpft. 

Bibliotheken können diesen Zusatz für den Zugriff auf die eigenen Ressourcen anpassen dh. eine sogenannte Edition erstellen.
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[ #FREIHANDbuch ]

[ #eText ] Kostenlos: Tolles Französisch Online-Lehrbuch

Online (und darüber hinaus auch kostenlos!) Französisch lernen: hören - nachsprechen - online lernen! Das kann man mit diesem "Französisch Lehrbuch", mit einer wirklich kompletten Grammatik! Das Onlinelehrbuch brilliert auch mit 6000 Beispielsätzen, die mit Sound unterlegt sind und besonders originell, einem Voice-Chat.
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[ #FREIHANDbuch ]

[ #eLexika ] Nachhaltigkeit - Lexikon der Nachhaltigkeit (sustainable development)

Nachhaltige Entwicklung sustainable development) heißt, Umwelt gleichberechtigt mit sozialen und wirtschaftlichen Gesichtspunkten zu berücksichtigen.

[eLexika] Seit dem Gipfel 1992 in Rio de Janeiro, der größten Gipfelkonferenz des 20. Jahrhunderts, ist nachhaltige Entwicklung ein Ziel, das mehr Eingang findet in Köpfe und Handeln der Menschen, Verwaltungen und Betriebe. Auslöser ist die Erkenntnis, dass es in einer Welt mit so viel Armut und Umweltschäden keine gesunde Gesellschaft / Wirtschaft geben kann.
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[ #FREIHANDbuch ]

Donnerstag, 23. November 2017

[ #FreeBook ] Die Zukunft der Europäischen Demokratie

Eine wichtige Veröffentlichung in unserer "demokratiekritischen" Zeit.

Die "Schuldenkrise" droht in eine Legitimitätskrise der EU umzuschlagen. Vor diesem Hintergrund hatte die Heinrich-Böll-Stiftung eine Studie zur Zukunft der europäischen Demokratie in Auftrag gegeben.

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[ #FREIHANDbuch ]

Mittwoch, 22. November 2017

[ #Digitalisat ] Dadaismus: Hugo Ball: Almanach der freien Zeitung 1917-1918

Die erste Ausgabe der Freien Zeitung erschien am 14. April 1917 in Bern. Die Publikation mit dem Untertitel "Unabhängiges Organ für demokratische Politik" erschien bis 1920 zweimal wöchentlich.

Ein historisches papierenes Dokument. 1918 erschien ein Almanach der Freien Zeitung 1917–1918 mit ausgewählten Beiträgen aus den Jahrgängen 1917 und 1918 herausgegeben und eingeleitet von Hugo Ball. Ein historisches papierenes Dokument zu den vielen TV-Dokumentationen um das 100jährige Weltkriegsjubiläum. Man betrachte sich besonders die Beiträge über das "Gütige Österreich" auf den Seiten 131 folgende. Schon der erste Beitrag von Siegfried Flesch (österreichischer Publizist "Österreichs Stellung in Europa" 1918 und Dramatiker "Brutus", "Ornella") macht deutlich, dass die Schüsse von Sarajewo und der Weltkrieg keineswegs überraschend kamen.

Zu den Mitarbeitern der Publikation gehörte der Dadaist Hugo Ball, der zuerst als Autor, dann als Verlagsleiter tätig war.Die Zeitung veröffentlichte Beiträge u. a. von Ernst Bloch, Auguste Forel, Ivan Goll, Carl Albert Loosli und Claire Goll.

Die Publikation steht als Retrodigitalisat auf den Seiten der Digital Dada Library zum  Lesen und zum Download zur Verfügung. Leider kann das Buch nicht als gesamtes Werk sondern nur als Seiten-PDF heruntergeladen werden. Sehr wohl ist aber ein fortlaufendes Lesen/und Blättern online möglich.


[ #FREIHANDbuch ] 

Dienstag, 21. November 2017

[ #Digitalisat ] Digital: Prachthandschrift Hugo von Montfort XII. ("Minnesänger")

Hugo von Montfort XII.:
Ein "Vorarlberger" als Landeshauptmann der "Steiermark" 

Graf Hugo von Montfort, 1357 bis 1423, als vorarlbergisch-steirischer Landherr, Landeshauptmann der Steiermark, Heiratspolitiker in eigener Sache mit drei vorteilhaften Heiraten und geschätzter Mediator bei Streitigkeiten hat auch ein reizvolles lyrisches Werk mit rund 40 gattungsmässig vielfältigen Texten hinterlassen.

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[ #FREIHANDbuch ]

[ #Digitalisat ] Rudolf von Ems - ein früher Vorarlberger Dichter

Rarität: Die zehn Gebote aus der Weltchronik des Rudolf von Ems als mp3 zum Anhören. 

Rudolf von Ems ist vor allem der erste namentlich genannte  Dichter Vorarlbergs, der erste Ich-Erzähler und der erste, der statt eines Adeligen einen Bürger zum Helden machte. Er gilt als einer der gelehrtesten Autoren mittelhochdeutscher Sprache. Zwischen 1220 und 1254 dichtete er und war einer der fruchtbarsten Dichter seiner Zeit. Urkundlich jedoch lässt er sich leider nicht nachweisen.
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[ #FREIHANDbuch ]

Samstag, 18. November 2017

[ #eText ] Das System des Sozialschutzes in Österreich: Der Sozialstaat

Kostenfreier Download der Broschüre "Sozialschutz in Österreich"

Österreich hat ein im EU-Vergleich ein verhältnismäßig dichtes Netz an Sozialleistungen, die eine stark Armut vermeidende Wirkung haben. Ohne Sozialleistungen würde der Anteil der armutsgefährdeten Menschen dreieinhalb Mal höher als tatsächlich sein.

Die vorliegende Publikation „Sozialschutz in Österreich“ gibt einen Gesamtüberblick zu den Leistungen des österreichischen Sozialstaates. Grundzüge und Leistungen der einzelnen Systeme wie Familien, Alter, Krankheit, Arbeitslosigkeit, soziale Notlagen werden dargestellt.

Der Sozialstaat ist auch ein positiver Standortfaktor und fördert Wohlstand und Produktivität. Das Arbeitslosengeld, Familienleistungen oder Pensionen tragen ganz wesentlich dazu bei, dass die Konsumausgaben der privaten Haushalte stabil bleiben und damit fließt Geld wieder zurück in die öffentlichen Haushalte.

Aktualisierung. Die Publikation "SOZIALSTAAT ÖSTERREICH. Leistungen, Ausgaben und Finanzierung 2016" stellt den Sozialstaat Österreich und seine Leistungen, Ausgaben und deren Finanzierung in Kürze vor und bietet Information und Kontakte zu gegebenenfalls benötigten Servicestellen.

Darüber hinaus enthält sie nicht nur Information zu Sozialleistungen des Sozialministeriums, sondern auch zu Familien-, Gesundheits- und steuerlichen Leistungen sowie Pensionsleistungen für Beamtinnen bzw. Beamte und liefert somit ein Gesamtbild zum Sozialschutz in Österreich.

Die Publikation finden Sie im PDF-Format.

 [ #FREIHANDbuch ]⇒
Lohnt sich ein Download? Ein schneller Blick in das Inhaltsverzeichnis:

1 MERKMALE DER SOZIALPOLITIK IN ÖSTERREICH
1.1 Dem Sozialschutz kommen zwischen 28 und 31 Prozent des Bruttoinlandprodukts zugute 8
1.2 Siebzig Prozent der Sozialleistungen sind Geldleistungen 9
1.3 Sozialversicherungsrechtliche und universelle Geldleistungen überwiegen 9
1.4 Aufgabenteilung zwischen Bund, Ländern und Gemeinden 10
1.5 Große Bedeutung arbeitsrechtlicher Regelungen 10
1.6 Mitwirkung nichtstaatlicher Akteure bei der Sozialgesetzgebung 10

2 GLIEDERUNG DER SOZIALSCHUTZSYSTEME
2.1 Überblick 12
2.2 Sozialversicherung 12
2.3 Arbeitslosenversicherung, Arbeitsmarktservice 13
2.4 Sozialleistungen für die gesamte Wohnbevölkerung (universelle Systeme) 14
2.5 Bedarfsorientierte Leistungen 14
2.6 Sozialschutz für Beamtinnen und Beamte 15
2.7 Sozialentschädigung 15
2.8 Arbeitsrechtliche Absicherungen 15
2.9 Soziale Dienste 16

3 SOZIALAUSGABEN, FINANZIERUNG DER SOZIALLEISTUNGEN, SOZIALABGABEN
3.1 Überblick 18
3.2 Entwicklung der Sozialausgaben und der Sozialquote 18
3.3 Gliederung der Sozialausgaben, Geld- und Sachleistungen 19
3.4 Gliederung der Geldleistungen 20
3.5 Finanzierung der Sozialleistungen 22
3.6 Sozialabgaben 23

4 ALTERSPENSIONEN
4.1 Überblick 26
4.2 Die gesetzliche Pensionsversicherung 27
4.2.1 Finanzierung 27
4.2.2 Leistungsarten der Pensionsversicherung 28
4.2.3 Gesetzliches Pensionszugangsalter 28
4.2.4 Effektives Pensionsantrittsalter 29
4.2.5 Pensionsberechnung 29
4.2.6 Das neue Pensionskonto 30
4.2.7 Pensionshöhe 32
4.2.8 Mindestsicherung in der Pensionsversicherung 33
4.2.9 Nachhaltigkeit 33
4.3 Pensionen für Beamtinnen und Beamte 33
4.4 Sozialentschädigungssysteme 34
4.5 Betriebliche Formen der Altersvorsorge 354

5 HINTERBLIEBENENPENSIONEN
5.1 Überblick 38
5.2 Gesetzliche Pensionsversicherung 38
5.3 Hinterbliebenenversorgung im Rahmen anderer Sozialsysteme 39

6 INVALIDITÄTSPENSIONEN
6.1 Überblick 42
6.2. Invaliditätspensionen der gesetzlichen Pensionsversicherung 42
6.2.1 Anspruchsvoraussetzungen 43
6.2.2 Berechnung der Invaliditätspension 44
6.2.3 Dauer des Bezugs einer Invaliditätspension 44
6.2.4 Statistische Daten 44
6.3 Beamtinnen/Beamte 45
6.4 Versehrtenrenten 46
6.5 Sozialentschädigungsgesetze 47

7 LEISTUNGEN BEI ARBEITSLOSIGKEIT
7.1 Überblick 50
7.2 Anspruchsvoraussetzungen für Arbeitslosengeld und Notstandshilfe 50
7.3 Leistungshöhen 52
7.4 Geldleistungen der Arbeitslosenversicherung für Personen mit aufrechtem Dienstverhältnis 53
7.5 Soziale Absicherung bei Insolvenz eines Unternehmens 53

8 LEISTUNGEN BEI KRANKHEIT
8.1 Überblick 56
8.2 Anspruchsvoraussetzungen für Leistungen der Krankenversicherung 56
8.3 Sachleistungen der gesetzlichen Krankenversicherung 56
8.4 Geldleistungen im Krankheitsfall 58

9 FAMILIENLEISTUNGEN
9.1 Überblick 60
9.2 Leistungen aus dem Familienlastenausgleichsfonds 62
9.3 Familienleistungen der Kranken-, Pensions- und Arbeitslosenversicherung 66
9.4 Geldleistungen für Familien bei Bedürftigkeit 67
9.5 Steuerliche Familienförderung 68

10 LEISTUNGEN BEI PFLEGEBEDÜRFTIGKEIT
10.1 Überblick 72
10.2 Pflegegeld 72
10.3 Hilfen für pflegende Angehörige 74
10.4 Pflegekarenzgeld 75
10.5 24-Stunden-Betreuung 76
10.6 Soziale Dienste im Bereich der Pflegevorsorge 76

11 MINDESTSICHERUNG
11.1 Überblick 80
11.2 Pensionsversicherung: Ausgleichszulage 80
11.3 Arbeitslosenversicherung: Arbeitslosengeld und Notstandshilfe 81
11.4 Bedarfsorientierte Mindestsicherung (BMS) 81
11.5 Zusatzrenten nach den Sozialentschädigungsgesetzen 83
11.6 Kollektivvertragliche Lohnpolitik 84


12 ARBEITSRECHTLICHE BESTIMMUNGEN
12.1 Kollektivverträge 86
12.2 Betriebsräte und Betriebsvereinbarungen 86
12.3 Arbeitszeit 86
12.4 Urlaubsanspruch 88
12.5 Familienspezifische Regelungen im Arbeitsrecht 88
12.6 Bildungskarenz 89
12.7 Arbeitsrechtliche Regelungen im Zusammenhang mit Arbeitslosigkeit 90
12.8 Ansprüche bei Beendigung des Arbeitsverhältnisses 91
12.9 Arbeitsrechtliche Ansprüche im Krankheitsfall 92
12.10 Arbeitsrechtliche Regelungen für Menschen mit Behinderung 93
12.11 Gleichbehandlung 94
12.12 Das Behindertengleichstellungsrecht (Arbeitsrecht und andere Bereiche) 96

ABKÜRZUNGSVERZEICHNIS 97

Freitag, 17. November 2017

[ #eLexika ] Nachschlagen - Klicken Sie sich durch die Welt der Teilchenphysik!

Die Teilchenphysik widmet sich als Disziplin der Physik der Erforschung der Teilchen. Beschränkte sich dies gegen Ende des 19. Jahrhunderts auf Moleküle, Atome und Nukleonen, so liegt der Schwerpunkt heute auf den Elementarteilchen.
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